Freiwillige Feuerwehr Bad Bentheim

Aktive Wehr
B3 – Gemeldeter Dachstuhlbrand PDF Drucken E-Mail
News
Donnerstag, den 16. Februar 2017 um 14:29 Uhr
Gestern Abend gegen 23:17 Uhr lösten unsere digitalen Meldeempfänger erneut aus. In der Textmeldung wurde ein Dachstuhlbrand gemeldet. Ein Passant hatte der Leitstelle beschrieben, dass es aus dem Dach und dem Schornstein stark raucht. Umgehend machten sich die ersten Einsatzfahrzeuge auf den Weg in die Eisenbahnstraße. Vorort wurde von uns kein sichtbares Feuer im Dachbereich vorgefunden. Die Polizei hatte mehrere Versuche vorgenommen den Hausbewohner zu wecken, leider ohne Erfolg. Somit begann der erste Trupp unverzüglich mit der Menschenrettung. Nach kurzer Zeit wurde der Hausbewohner unverletzt aus dem leicht verrauchten Haus befreit und dem Rettungsdienst übergeben.
Die Ursache für die Verrauchung wurde schnell gefunden, der Schornstein des Hauses war durch Rußablagerungen verschlossen, somit konnte der Rauch nicht abziehen und sammelte sich im Haus und besonders im Dachbereich an. Das Brandgut, welches sich in dem Kamin und in der Revisionsöffnung des Schornsteins befand, wurde durch zwei Trupps ausgeräumt und außerhalb des Hauses abgelöscht. Zur Sicherheit wurde mit der Hubrettungsbühne, der Schornstein gekehrt um die heißen Ablagerungen im Schornsteininneren zu lösen. Anschließend wurde das Haus belüftet und der Schornstein von einem Schornsteinfeger kontrolliert.
Im Einsatz war der komplette Löschzug der Feuerwehr Bad Bentheim, der DRK Ortsverein Bentheim/Gildehaus, der Rettungsdienst und die Polizei. Die Einsatzdauer betrug ca. zwei Stunden.
Aktualisiert ( Donnerstag, den 16. Februar 2017 um 14:48 Uhr )
 
B4 Wohnhausbrand PDF Drucken E-Mail
News
Montag, den 13. Februar 2017 um 16:41 Uhr

Am vergangenen Samstag, den 11.02.17 wurden wir gegen 07:00 mit unserer Hubarbeitsbühne nach Gildehaus gerufen. Dort unterstützen wir den Rettungsdienst, sowie unsere Kameraden der Ortsfeuerwehr Gildehaus, bei einer Rettung einer Person aus dem Obergeschoss eines Gebäudes. Da ein Transport über die innenliegende Treppe nicht möglich war, wurde die Person mit der HAB auf den Boden verbracht.

Nachdem dieser Einsatz schnell abgearbeitet war, und die Kameraden unserer Feuerwehren noch in den Feuerwehrhäusern mit der Nachbereitung beschäftigt waren, wurde die Ortsfeuerwehr Bad Bentheim über die Leitstelle in Nordhorn um 08:05 erneut alarmiert. Wir wurden in den Stegehoek gerufen. Dort brannte ein Wohnhaus und zum Zeitpunkt der Alarmierung befanden sich noch Personen im Gebäude. Daher rückten wir in schneller Folge LF 20, ELW; HAB, TLF, LF8 RW und MTF aus.

Parallel fuhren auch der Rettungsdienst sowie der DRK Ortsverband die Einsatzstelle an. Vor Ort hatten alle Personen das Gebäude bereits verlassen und wurden zunächst durch den Rettungsdienst versorgt. Insgesamt waren zum Zeitpunkt des Brandausbruches 8 Personen im Gebäude, von denen alle das Gebäude selbständig verlassen konnten, aber 6 eine medizinische Versorgung benötigten. Der Ablauf der medizinischen Rettung ist auf der Seite des DRK Orstverbandes weiter beschrieben.

Die von uns ursprünglich vorbereitete Menschenrettung brauchte daher nicht mehr durchgeführt werden und wir konnten uns auf die Bekämpfung des Feuers konzentrieren.

Obwohl wir schon wenige Minuten nach der Alarmierung vor Ort waren, hatte sich das Feuer bereits so stark entwickelt, dass massiver, dunkler und heißer Brandrauch aus dem gesamten Gebäude drückte und bereits an zwei Stellen die Flammen aus den Fenstern schlugen. Durch den Ostwind drückte der Rauch über die Straße in ein Wohngebiet.

Die Färbung und Dynamik des Rauches deutete auf eine bevorstehende Durchzündung hin. Daher wurde zunächst versucht mit einem B- und einem C-Rohr das Erdgeschoss soweit runter zu kühlen, dass eine Durchzündung verhindert werden kann. Dieser Versuch musste aber aufgrund des zu diesem Zeitpunkt bereits zu stark fortgeschrittenen Brandes und die brandfördernde Bauweise (Holzvertäfelungen, Deckenisolierungen aus Torf uns Stroh) erfolglos abgebrochen werden. Ein Innenangriff wurde nicht mehr eingeleitet, da sich keine Personen mehr im Gebäude befanden und durch den Brandfortschritt die Gefährdung für unsere Kräfte zu groß war. Parrallel wurde dann ebenfalls die Orstfeuerwehr Gildehaus zur Verstärkung gerufen.

Da zu diesem Zeitpunkt bereits das Wasser aus unseren Fahrzeugtanks leer war und sich die Hydrantendeckel zunächst durch den Frost nicht öffnen ließen, brach kurzzeitig die Wasserversorgung zusammen. Daher entschied sich die Einsatzleitung dazu, weitere Tanklöschfahrzeuge aus Schüttorf und Isterberg alarmieren zu lassen. Zum selben Zeitpunkt ging das gesamte Gebäude in den Vollbrand über.

Mit Hilfe unseres Auftaugerätes und der Unterstützung der Anwohner, konnten nach und nach Hydranten geöffnet werden. Das nun zur Verfügung stehende Löschwasser wurde zum Schutz der Nachbargebäude und am Brandhaus stehender Gerätschaften eingesetzt.

Mit Eintreffen der Unterstützungskräfte der umliegenden Feuerwehren wurde dann ein massiver Aussenangriff durchgeführt, mit dem die Flammen innerhalb weniger Minuten unter Kontrolle gebracht werden konnten.

Daraufhin wurde der Aussenangriff abgebrochen und die Besatzung der HAB konnte mit Hilfe der Wärmebildkamera gezielt vom Korb aus, einzelne verbliebende Brandherde im Inneren des Gebäudes bekämpfen. Da die Flammen immer wieder aufloderten, wurde später Schwerschaum eingesetzt, um den Brandschutt abzudecken. Des Weiteren wurden durch die Energieversorger, die Gas, Wasser und Stromzufuhr zu dem Gebäude abgetrennt. Diese Maßnahmen zogen sich bis etwa 13:30 hin. Anschließend wurde die Einsatzstelle
aufgeräumt und der Polizei übergeben.

Gegen 18:00, als die letzten Kameraden noch mit der Wiederherstellung der vollen Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus beschäftigt waren, führte unser Ortsbrandmeister eine Nachkontrolle an der Einsatzstelle durch. Da an einigen Stellen die ersten Glutnester und kleinere Flammen schon wieder durch den Löschschaum kamen, fuhren wir mit dem LF 20 erneut die Einsatzstelle an, und löschen gezielt nochmal nach.

Insgesamt waren an dem Einsatz über 100 Kräfte der Feuerwehren aus Bad Bentheim, Gildehaus, Schüttorf und Isterberg, sowie des DRK Rettungsdienstes und Ortsverbandes Bentheim / Gildehaus und der Polizei im Einsatz. Insgesamt wurden 3B - und 6 C - Rohre eingesetzt

Eine benachbarte Kühlhalle, eine Landwirtschaftliche Zugmaschine, ein PKW und die Garage des Gebäudes konnten vor weiterer Beschädigung geschützt werden. Trotz des gefrierenden Löschwassers wurde kein Helfer bei dem Einsatz verletzt.

Wir möchten uns an dieser Stelle für die gewohnt gute Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte, sowie der spontanen Hilfe der Anwohner, die uns mit Wasser zum auftauen der Hydranten und zur Zubereitung warmer Getränke versorgten, herzlich bedanken.

 
Unterweisung Bahnerden durch die Deutsche Bahn AG PDF Drucken E-Mail
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Montag, den 06. Februar 2017 um 07:56 Uhr

Da zu unserem Einsatzgebiet der Bentheimer Bahnhof und die dazugehörigen Bahnstrecken gehören, wurden gestern Nachmittag 12 Kameraden zum Thema Bahnerden geschult. Der morgendliche Theorie Teil befasste sich mit den Gefahren auf dem Gleisbett und den Gefahren der elektrischen Spannungen auf den Oberleitungen.

Eine Besonderheit hier in Bad Bentheim ist, dass wir zwei Strom Netze haben. Das Deutsche Stromnetz mit 15000V Wechselstrom und das Niederländische Stromnetz mit 1200V Gleichstrom.

Am Nachmittag gingen die Kameraden dann auf ein Abstellgleis des Bentheimer Bahnhofs. Hier wurde die Vorgehensweise zum Erden der elektrischen Oberleitungen und der Umgang mit den Messinstrumenten geübt.

 
2136 Einsatzstunden geleistet PDF Drucken E-Mail
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Montag, den 23. Januar 2017 um 12:15 Uhr

Jahresrückblick der Ortsfeuerwehr Bad Bentheim

Die Ortsfeuerwehr Bad Bentheim ist im vergangenen Jahr zu 63 Einsätzen, bestehend aus 21 Brandeinsätzen, 28 Hilfeleistungen und 14 Fehlalarmen alarmiert worden. Dies berichtete Ortsbrandmeister Martin Nyenhuis auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Bad Bentheim. Insgesamt kommt man auf 2136 reine Einsatzstundenstunden. Der Personalstärke beträgt 128 Mitglieder, resultierend aus 60 in der Ortsfeuerwehr, 18 in der Alters – und Ehrenabteilung, 26 in der Jugendfeuerwehr sowie 24 im Spielmannszug. An 22 Dienstabenden sowie bei den Lehrgängen auf Landes und Kreisebene wurde das theoretische und praktische Fachwissen erweitert. Erfreulich ist, das 216 Kinder in der Brandschutzerziehung geschult wurden. Die Wettbewerbsgruppe mit Gruppenführer Matthias Hagerott qualifizierte sich mit einem 2. Platz beim Bezirksentscheid für die Landeswettbewerbe am 10.09.2017 in Klein – Meckelsen. Nach den Jahresberichten von Jugendfeuerwehrwart Michael Trapp, Ortsmusikzugführerin Anna – Catharina Pitz, Kassenwart Gabor Wilke sowie dem Sprecher der Alters und Ehrenabteilung, Hans – Hermann Köller, wurden Madeleine Buttler, Marcel Frindt und Hauke Slink zur / zum Obereuerwehrfrau / - mann sowie Monika Krämer zur 1. Hauptfeuerwehrfrau befördert. Holger Buttler und Henrik Kloppers bekamen für 100 % - ige Dienstbeteiligung ein Präsent. Till Kemper, Moritz Wand, Marvin Totzauer und Pascal Rosendahl wurden als neue Mitglieder aufgenommen. Julian Backs wurde zum neuen Atemschutzgeräteträgerwart ernannt. Seinem Vorgänger Holger Buttler wurde für seine langjährige Tätigkeit der Dank ausgesprochen und ein Präsent überreicht. In ihren Grußworten bedankten sich 1. Stadtrat Heinz – Gerd Jürriens, Kreisbrandmeister Uwe Vernim sowie Stadtbrandmeister Wilfried Baltruschat für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

 
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Letzte Einsätze

30.04.2017  um 17:30 Uhr  B3  in   Waldbrand  mehr ...
21.04.2017  um 16:17 Uhr  B2  in Am Bade  BMA  mehr ...
28.03.2017  um 17:42 Uhr  H1  in Funkenstiege  Tierrettung  mehr ...
28.03.2017  um 16:00 Uhr  GG2  in Am Bahnhof  Gefahrengut Unfall  mehr ...
27.03.2017  um 09:05 Uhr  B3  in Liebigstraße  Industrie-/Gewerbebrand  mehr ...

Nächste Termine

Do, 27.Juli, um 20:00 Uhr
Dienstabend

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